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Berühmte Persönlichkeiten aus Franken

Balthasar Neumann

Berühmte Franken - vom 18. Jahrhundert bis heute


Jede Region ist stolz darauf, dass sie berühmte Söhne und Töchter hervorgebracht hat. Dies trifft natürlich auch auf Franken zu, und es sind welche darunter, die sich unsterblich gemacht haben.

Und hätten wir heute noch die D-Mark, könnte man immer noch auf dem 50-Mark-Schein einen der berühmtesten Baumeister Europas bewundern: den Franken Balthasar Neumann. Er wurde zwar 1687 in Eger, geboren, verbrachte jedoch sie meiste Zeit seines Lebens in Würzburg, wo er auch 1753 verstarb. Der Erbauer der weltberühmten barocken Würzburger Residenz (1719 bis etwa 1780) wäre auch heute stolz zu wissen, dass sein Bauwerk von der UNESCO zum Welterbe der Menschheit erklärt wurde. Die Würzburger Residenz gilt als das einzigartigste aller europäischen Barockschlösser. Balthasar Neumann war auch der Baumeister zahlreicher bedeutender Kirchen.

Was Balthasar Neumann für grandiose Bauwerke war, trifft auf den 1901 in Würzburg geborenen Werner Heisenberg im Bereich der Physik zu.

Bild aus dem Würzburger Museum

Nach seinem Studium in München promovierte er, und 1928 veröffentlichte er sein Buch "Die physikalischen Prinzipien der Quantentheorie", das weltweite Maßstäbe setzte. In der Zeit von 1924 bis 1927 begründete Werner Heisenberg mit Max Born und Pascual Jordan die Quantenmechanik. 1932 wurde ihm der Nobelpreis für Physik verliehen. Er gehörte auch zu den Unterzeichnern der Göttinger "Erklärung der 18 Atomwissenschaftler", in der zum Verzicht auf Atomwaffen aufgerufen wird. Am 1. Februar 1976 stirbt Werner Heisenberg.

Fast jeder Mensch auf der Erde kennt sie, die berühmte Levis-Jeanshose. Und ihr Erfinder wurde 1829 in Buttenheim bei Bamberg geboren: Levi Strauss, der 1902 in San Francisco gestorben ist. Im Jahre 1890 gründete Levi Strauss die Levi Strauss & Company in San Francisco. Es entstand ein international arbeitender Konzern mit etwa 10.700 Angestellten. Der Erfolg seiner Hosen verlief so rasant, dass innerhalb kurzer Zeit in über 100 Länder exportiert wurde. Seine berühmteste, heute schon legendäre Hose war die Jeansmarke Levi’s 501. In Buttenheim erinnert an ihn heute ein Museum.

Max Grundig wurde 1908 in Nürnberg geboren und verstarb 1989 in Baden-Baden. Er war der Gründer der Grundig AG in Fürth und gilt als einer der typischen Nachkriegs-Wirtschaftspioniere in Deutschland. Der gelernte Elektroniker eröffnete in Fürth einen Laden, spezialisierte sich aber auf den Bau von Transformatoren. Nach Kriegsende baute Max Grundig Mess- und Prüfinstrumente für Radios und wurde dann zum größten Radiobauer Europas. 1951 erweiterte Grundig seine Produktion um Tonbandgeräte, denen bereits ein Jahr später die Herstellung von Fernsehern folgte. Doch dem nicht genug, ab 1957 produzierte er auch noch Schreib- und Büromaschinen. Nachdem die Grundig AG von Phillipps übernommen wurde, schuf Max Grundig auch eine eigene Hotelkette der Oberklasse mit Hotels in Monaco Baden-Baden und Salzburg.

Auch nicht vergessen, darf man die Geschichte von Adidas und Puma. Herzogenaurach ist die Stadt der Gebrüder Dassler, die heute zum großen Teil den Sportschuh- und Sportmodemarkt beherrschen und heute ein weltweites Imperium betreiben.

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